Value Investing und die österreichische Schule

Preis versus Wert

Value Investoren investieren grundsätzlich nur dann, wenn sie den Wert eines Unternehmens verlässlich abschätzen können, und wenn zudem zwischen dem Kaufpreis und dem Wert des Unternehmens eine ausreichend hohe Sicherheitsmarge (»Margin of Safety«) vorliegt. Sie nutzen folglich Gelegenheiten, zu denen Anlagen am Markt unterbewertet sind.

Der Gründer des Value Investing ist Benjamin Graham (1894 – 1976). Er konzentrierte sich auf unterbewertete Vermögenswerte. Warren E. Buffett erweiterte die Strategie, indem er Unternehmen kauft, die über Wettbewerbsvorteile (»Markteintrittsbarrieren«) verfügen und die zudem auch ihre Gewinne hochrentabel reinvestieren können.

Austrian School of Economics – Die Lehre der freien Märkte und des gesunden Geldes

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie ist eine umfassende Wirtschafts- und Gesellschaftslehre. Sie begann Ende des 19. Jahrhunderts in Wien und unterscheidet sich fundamental von der heute vorherrschenden Mainstream-Ökonomik.

Mit der Methodik der Schule lässt sich die Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise überzeugend erklären. Sie erlaubt ferner ökonomische Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und verlässliche Zukunftseinschätzungen abzuleiten. Vor allem beschäftigt sich die Lehre mit den (künftigen) Folgen staatlicher Eingriffe in das Marktgeschehen.